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Klassische Subtypen - Stadium II

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Dieses Stadium ist durch ein persistierendes zentrales Gesichtserythem mit entzündlichen Papeln, Pusteln oder beidem gekennzeichnet. Brennen und Stechen können auftreten. Die Läsionen können auch periorifiziell (perioral, perinasal, periokulär) auftreten. In diesem Stadium kann die Krankheit einer Akne vulgaris ähneln, doch diese Patienten leiden zumeist an Komedonen. Die Läsionen bei Rosazea Typ II sind stets follikulären Ursprungs. Ausgedehnte Talgfollikel enthalten käsige follikuläre Filamente, die eine teigige, wurmartige Substanz freisetzen können. Die Rosazea erstreckt sich in den meisten Fällen über das gesamte Gesicht und die Kopfhaut. Tiefere entzündliche Läsionen können bei der Abheilung kleine Narben zurücklassen.
Differenzialdiagnostisch sind Akne vulgaris, periorale Dermatitis, seborrhoische Dermatitis, polymorphe Lichtdermatose, gramnegative Follikulitis, Tinea facei, Tinea barbae, Follikulitis barbae, Leishmaniasis, Syphilis II, Zustand nach chronischer topischer Glukokortikoidtherapie, Bromoderm und Jododerm zu berücksichtigen.

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